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    Sturz von Syriens Präsident Assad nur noch Frage der Zeit - General Robert Mood

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    Nach der Meinung des ehemaligen Leiters der UN-Beobachtermission in Syrien, dem norwegischen General Robert Mood, ist der Sturz der Regimes von Baschar al-Assad nur noch eine Frage der Zeit, was allerdings nicht zwingend das Ende des Bürgerkrieges bedeuten muss.

    Nach der Meinung des ehemaligen Leiters der UN-Beobachtermission in Syrien, dem norwegischen General Robert Mood, ist der Sturz der Regimes von Baschar al-Assad nur noch eine Frage der Zeit, was allerdings nicht zwingend das Ende des Bürgerkrieges bedeuten muss. 

    Dies berichtet AFP unter Berufung auf eine Aussage von Mood.

    Das Mandat der UN-Beobachtermission, 300 unbewaffnete UN-Soldaten in Syrien zu stationieren, war am Samstag, dem 21. Juli, abgelaufen. Kurz vor dem Ablaufdatum hatte der UN-Sicherheitsrat einstimmig beschlossen, die internationale Beobachtermission für 30 Tage zu verlängern. Zuvor war berichtet worden, dass die neue Mission vom Leiter der UN-Militärberatung für Friedenseinsätze, dem Senegalesen Babacar Gaye, geführt werden soll.

    „Früher oder später wird das Regime (von Assad) fallen… Die Gewalt, die nicht angemessenen Reaktionen der Behörden sowie die Unfähigkeit, die Zivilbevölkerung zu schützen, legen nahe, dass die Tage des Regimes gezählt sind. Ob das in einer Woche oder in einem Jahr sein wird - diese Frage kann ich nicht beantworten“, sagte Mood.

    Den Kampf der Regierungstruppen gegen die Opposition vergleicht der ehemalige Chef der Beobachtermission mit dem Kampf des Helden David gegen Goliath im Alten Testament. Dabei wird, so Mood, der Sturz des Assad-Regimes nicht der Schlüssel sein, um den Bürgerkrieg im Land zu beenden. 

    „Viele glauben, dass der Rückzug von Baschar al-Assad (aus dem Amt) das Problem lösen wird. Bei solchen Vereinfachungen müssen wir vorsichtig sein. Die Situation könnte sich dadurch sogar verschärfen“, wird Mood zitiert.

    Die syrische Führung betont ihrerseits, mit gut bewaffneten Milizen, die von außen unterstützt werden, konfrontiert zu sein.

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