12:17 24 September 2018
SNA Radio
    Politik

    Moratorium für Kämpfe im Osten Tadschikistans bis Samstag verlängert

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 02

    Die tadschikischen Behörden haben das bis Freitag verhängte Moratorium für die Kampfhandlungen im autonomen Gebiet Berg-Badachschan, wo nach dem Mord am Chef der regionalen Sicherheitskräfte, General Abdullo Nasarow, ein Kampfeinsatz eingeleitet worden war, bis Samstag verlängert. Das teilte der Radiosender Osodi (der tadschikische Dienst von Radio Liberty) mit.

    Die tadschikischen Behörden haben das bis Freitag verhängte Moratorium für die Kampfhandlungen im autonomen Gebiet Berg-Badachschan, wo nach dem Mord am Chef der regionalen Sicherheitskräfte, General Abdullo Nasarow, ein Kampfeinsatz eingeleitet worden war, bis Samstag verlängert. Das teilte der Radiosender Osodi (der tadschikische Dienst von Radio Liberty) mit.
     
    Gleichzeitig wurde das Ultimatum für die Aufständischen, die bewaffneten Widerstand geleistet hatten, verlängert. 
     
    Laut inoffiziellen Informationen aus dem tadschikischen Innenministerium waren die bewaffneten Gruppen aufgefordert worden, ihre Waffen am Freitag bis 12:00 Uhr Ortszeit (09.00 Uhr MESZ) an Mitarbeiter der Innenbehörde von Berg-Badachschan abzugeben. Die Rebellenvertreter waren jedoch nicht am vereinbarten Ort eingetroffen.
     
    Der Sondereinsatz der Sicherheitskräfte in der Stadt Chorog im osttadschikischen Gebiet Berg-Badachschan war am vergangenen Dienstag mit dem Ziel gestartet worden, die von Tolib Aijombekow angeführte Gruppierung zu neutralisieren, die des Mordes an General Nasarow beschuldigt wird.
     
    Nach amtlichen Angaben wurden bei dem Kampfeinsatz 30 Mitglieder der bewaffneten Gruppierung getötet und 40 weitere, darunter acht afghanische Bürger, festgenommen. Die Regierungskräfte haben laut Medienberichten zwölf Tote und 23 Verletzte zu beklagen.
     
    Wie offiziell verlautete, hat es unter der Zivilbevölkerung keine Toten und keine Verletzten gegeben. Laut inoffiziellen Informationen wurden dutzende Zivilisten getötet.  
     
    Das Moratorium für die Kampfhandlungen war am Mittwoch eingeführt worden. 
     
    Laut Osodi normalisiert sich die Situation in Chorog allmählich: Auf den Straßen sind am Tag immer mehr Menschen zu sehen und die Läden sind geöffnet.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren