14:26 23 Juni 2018
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    Geisel-Dramen in Syrien und Libyen: Iran bittet Uno um Hilfe

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    Der Iran bittet die Uno um Hilfe, um iranische Geiseln freizubekommen, die von bewaffneten Gruppen in Syrien und Libyen entführt worden sind, heißt es in einem Brief des iranischen Außenministers Ali Akbar Salehi an UN-Generalsekretär Ban Ki-moon.

    Der Iran bittet die Uno um Hilfe, um iranische  Geiseln freizubekommen, die von bewaffneten Gruppen in Syrien und Libyen entführt worden sind, heißt es in einem Brief des iranischen Außenministers Ali Akbar Salehi an UN-Generalsekretär Ban Ki-moon.

    In dem Schreiben verweist Salehi darauf, dass drei der 48 Iraner, die am 4. August auf dem Weg zum Flughafen in die Hände der Freien Syrischen Armee geraten waren, getötet worden seien. Die Geiselnehmer hätten gedroht, auch die restlichen Geiseln in nächster Zeit zu töten. Weitere sieben Iraner, Mitarbeiter des Iranischen Roten Halbmondes, waren am 31. Juli in Libyen verschleppt worden.

    „Die Regierung der Islamischen Republik Iran fordert zu einer unverzüglichen Freilassung der entführten Bürger auf und hält deren Gebrauch als ‚lebendige Schilde’ für eine Verletzung des internationalen Rechts und der Rechte dieser unschuldigen Bürger“, wird in dem Brief betont.

    In einem am Sonntag veröffentlichten YouTube-Video wird jedoch behauptet, die festgenommenen Iraner seien keine Pilger, sondern Angehörige des Elitekorps der Wächter der Islamischen Revolution, die mit Aufklärungsaufgaben in Syrien betraut waren. Dies wurde jedoch am Montag vom iranischen Außenamt dementiert.

    Der seit März 2011 anhaltende Konflikt in Syrien hat nach UN-Angaben bereits über 16 000 Menschenleben gefordert.

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