17:38 25 Juni 2018
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    Medwedew: Beschluss zur Befriedung Georgiens 2008 war fair und rechtzeitig

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    Der Beschluss zum Beginn einer Militäroperation zur Befriedung Georgiens im August 2008 ist nach Ansicht von Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew fair und rechtzeitig gewesen.

    Der Beschluss zum Beginn einer Militäroperation zur Befriedung Georgiens im August 2008 ist nach Ansicht von Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew fair und rechtzeitig gewesen.

    "Russland musste diese Entscheidung treffen, um Südossetien bei der Abwehr des Aggressors zu helfen", sagte Medwedew, der zu einem Besuch in Südossetien weilt, am Mittwoch bei einem Treffen mit Südossetiens Präsident Leonid Tibilow in der Hauptstadt Zchinwal.

    Dank dieser Entscheidung sei es gelungen, größere Opfer zu vermeiden. "Ich hatte keine einfache Entscheidung zu treffen, die aber das Gleichgewicht und den Frieden wiederhergestellt hatte", sagte Medwedew, der im August 2008 Präsident Russlands war.

    Tibilow zufolge weiß niemand, wie hoch die Zahl der Opfer gewesen wäre, hätte Russland nicht den Beschluss gefasst, seine Truppen nach Südossetien zu verlegen. "Das war eine verantwortungsbewusste Entscheidung. Wenn ich sage, dass ich mich darüber freue, Sie hier begrüßen zu dürfen, bedeutet das, dass das gesamte Volk Südossetiens Sie willkommen heißt", sagte der Republikchef.

    Als Hauptanliegen der Behörden Südossetiens bezeichnete Medwedew die Normalisierung des Lebens in der Republik: es komme darauf an, Straßen und Wohnhäuser sowie Objekte der Infrastruktur zu bauen. "Gerade darin besteht unsere gemeinsame Aufgabe."

    Zum russischen Militärstützpunkt in Südossetien sagte der russische Ministerpräsident, dass er für die Erhaltung des Friedens sorgt und beim Aufbau des Staates hilft. Aber ein Militärstützpunkt kann nichts für die Verbesserung des zivilen Lebens tun. "Das Ziel meiner Visite in Südossetien ist eine Diskussion über praktische Schritte zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung der Republik. Ihr Team hat alles, was man braucht, vor allem das Mandat, das Sie vom Volk Südossetiens erhalten haben", sagte Medwedew zu Tibilow.

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