11:19 18 Februar 2018
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    Medwedew über Reaktion Georgiens auf seine Südossetien-Reise erstaunt

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    Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew hat sich über die Reaktion Georgiens auf seine jüngste Reise nach Südossetien erstaunt gezeigt.

    Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew hat sich über die Reaktion Georgiens auf seine jüngste Reise nach Südossetien erstaunt gezeigt.

    "Südossetien wurde infolge der verbrecherischen Politik Georgiens zu einem unabhängigen Staat. Deshalb hat Tiflis die russische Führung nicht zu belehren, welche Länder sie besuchen darf." So kommentierte Medwedew am Freitag die jüngste Erklärung des georgischen Außenministeriums, die im Zusammenhang mit Medwedews Südossetien-Reise anlässlich des 4. Jahrestags des Beginns des fünftägigen Südkaukasuskrieges abgegeben wurde. Das georgische Außenamt bewertete die Visite als "illegal" und als einen "Verstoß gegen die Gesetzgebung Georgiens".

    "Was hat denn das georgische Außenministerium damit zu tun? Der russische Premier besuchte einen souveränen Staat - Republik Südossetien -, wo er mit seiner Führung zusammentraf und gemeinsame Projekte erörterte", schrieb Medwedew im Facebook auf der Seite von RIA Novosti. "Das unabhängige Südossetien ist eine Realität der gegenwärtigen internationalen Beziehungen", betonte er.

    Medwedew, der 2008 Russlands Präsident war, unterzeichnete Ende August einen Erlass über die Anerkennung der Souveränität Südossetiens und Abchasiens. Am 8. August hatte die georgische Armee die südossetische Hauptstadt überfallen und zum Teil zerstört. Rund 1500 Zivilisten kamen ums Leben. Russland musste eine Operation zur Befriedung Georgiens unternehmen, bei der die georgische Armee im Laufe von fünf Tagen tief ins georgische Gebiet verdrängt wurde. Bei dem Konflikt starben 67 russische Armeeangehörige, darunter auch Friedenssoldaten.

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