18:38 20 September 2017
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    Syrien: Assad-Armee verdrängt Dutzende Rebellen nach Libanon

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    Unruhen in Syrien (3838)
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    Die syrischen Grenzsoldaten haben in der Nacht zum Sonntag im Norden des Landes Dutzende Bewaffnete aufgespürt, die offenbar aus dem bewaffneten Libanon eingedrungen waren. Bei einem Gefecht wurden die Eindringlinge vom syrischen Hoheitsgebiet verdrängt, wie das Staatsfernsehen berichtete.

    Die syrischen Grenzsoldaten haben in der Nacht zum Sonntag im Norden des Landes Dutzende Bewaffnete aufgespürt, die offenbar aus dem bewaffneten Libanon eingedrungen waren. Bei einem Gefecht wurden die Eindringlinge vom syrischen Hoheitsgebiet verdrängt, wie das Staatsfernsehen berichtete.   

    „Dutzende Terroristen und Söldner haben versucht, im Raum Tel Kalach über die libanesische Grenze illegal nach Syrien einzudringen“, berichtet der TV-Sender Syria. Bei einem Gefecht haben die Terroristen „Verluste erlitten“ und mussten auf das libanesische Territorium fliehen.

    Aus dem Nordlibanon, in dem viele Sympathisanten der syrischen Rebellen leben, werden nach syrischen Behördenangaben regelmäßig Waffen geschmuggelt und Kämpfer eingeschleust. 

    In Syrien dauern seit fast anderthalb Jahren Kämpfe zwischen Armee und Regierungsgegnern an. Laut UN-Angaben sind bei den Gefechten insgesamt etwa 17 000 Menschen getötet worden. Die syrischen Behörden sprechen von 8000 Toten. Die Regierungsarmee kämpft nach eigener Darstellung gegen Terroristen und ausländische Islamisten, die aus dem Ausland mit Waffen versorgt werden. Die Opposition aber auch westliche Staaten wollen Assad zum Rücktritt zwingen. Die UN-Vetomächte Russland und China lehnen ein internationales Eingreifen in Syrien ab. Nach den Worten des russischen Außenministers Sergej Lawrow weiß Assad noch immer einen bedeutenden Teil der Bevölkerung hinter sich.

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