00:51 25 September 2017
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    Ban Ki-moon: Film „Innocence of Muslims“ auf Eskalation von Blutvergießen abgezielt

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    UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat den Film, der Massenproteste im Nahen Osten und den Überfall auf das US-Konsulat in Libyen provoziert hatte, als speziell für das Schüren von Hass produziert und beleidigend für die Moslems bezeichnet, teilt der Pressedienst der Weltorganisation mit.

    UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat den Film, der Massenproteste im Nahen Osten und den Überfall auf das US-Konsulat in Libyen provoziert hatte, als speziell für das Schüren von Hass produziert und beleidigend für die Moslems bezeichnet, teilt der Pressedienst der Weltorganisation mit.

    „Er verurteilt den von Hass durchdrungenen Film, der anscheinend vorsätzlich auf das Schüren von Intoleranz und Blutvergießen abgezielt war“, heißt es in der Mitteilung des Pressedienstes.

    Der Film „Innocence of Muslims“ hatte Überfälle auf US-Botschaften in arabischen Ländern zur Folge, bei denen am 11. September der US-Botschafter Christopher Stevens und drei weitere Botschaftsmitarbeiter im libyschen Bengasi ums Leben kamen. 

    Der UN-Generalsekretär äußerte tiefe Beunruhigung über die Eskalation der Gewalt in Libyen und im Nahen Osten. „Nichts kann diese Morde und Überfälle rechtfertigen“, führt der UN-Pressedienst Bans Worte an.

    Zugleich rief er auf, Ruhe zu bewahren und Zurückhaltung zu üben, und verwies auf die Notwendigkeit eines Dialogs, der gegenseitigen Achtung und der Verständigung.

    Nachdem Filmfragmente von „Innocence of Muslims“ im Internet aufgetaucht waren, war es zu einem Überfall von wütenden Moslems auf die US-Botschaft in Kairo gekommen. Später wurden auch die US-Botschaften in Libyen und Tunesien angegriffen. Die Proteste haben sich mittlerweile auch auf andere Länder der Region ausgeweitet. Protestdemonstrationen finden insbesondere in Jemen und im Iran statt.

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