22:41 25 September 2017
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    Neue Unruhen vor US-Botschaft in Kairo

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    Überfälle auf US-Botschaften in arabischen Ländern (56)
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    Zu neuen Zusammenstößen zwischen den Demonstranten und der Polizei ist es am Freitag vor der US-Botschaft in Kairo gekommen, meldet die AFP.

    Zu neuen Zusammenstößen zwischen den Demonstranten und der Polizei ist es am Freitag vor der US-Botschaft in Kairo gekommen, meldet die AFP.

    Hunderte Menschen kamen mit Plakaten zur US-Botschaft, um ihren Protest gegen den Film „Innocence of Muslim“ zu äußern. Wie ein AFP-Korrespondent berichtet, traten einige Gruppen junger Leute in eine Konfrontation mit den Polizisten ein und bewarfen sie mit Steinen. Als Antwort wenden die Polizisten Tränengas an.

    Über Verletzte oder Festgenommene ist bisher nichts bekannt. 

    „Zunächst griff uns Obama an, dann die Polizei“, zitiert Reuters einen Protestteilnehmer, der dem Präsidenten und der Regierung der USA die Beleidigung des Propheten vorwarf.

    Die im Internet aufgetauchten Fragmente des nach Meinung von Moslems beleidigenden Films über den Propheten Mohammed, der in den USA gedreht worden war, provozierten Überfälle auf US-Botschaften in arabischen Ländern, bei denen am 11. September der US-Botschafter Christopher Stevens und drei weitere Botschaftsmitarbeiter im libyschen Bengasi ums Leben kamen.

    Dem TV-Sender CNN zufolge fanden Massenproteste vor den US-Botschaften in mehr als zehn Ländern des Nahen Ostens und Afrikas statt. Besonders große Unruhen waren in Kairo (Ägypten) und Sanaa (Jemen) zu verzeichnen. Mindestes vier Menschen kamen ums Leben, hunderte weitere wurden verletzt.

    UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat den Film, der Massenproteste im Nahen Osten und den Überfall auf das US-Konsulat in Libyen provoziert hatte, als speziell für das Schüren von Hass produziert und beleidigend für die Moslems bezeichnet, teilt der Pressedienst der Weltorganisation mit.

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