18:39 20 September 2017
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    Russlands Außenamt: 80 Tonnen Hilfsgüter nach Syrien geschickt

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    Unruhen in Syrien (3838)
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    Russland hat laut dem PR-Amt des russischen Außenministeriums 80 Tonnen humanitäre Hilfsgüter nach Syrien gebracht.

    Russland hat laut dem PR-Amt des russischen Außenministeriums 80 Tonnen humanitäre Hilfsgüter nach Syrien gebracht. 
     
    „Im Rahmen des russischen Zivilschutzministeriums sind 80 Tonnen humanitäre Hilfsgüter nach Damaskus gebracht worden. Der Syrischen Gesellschaft des Roten Halbmondes wurden Zelte, Schlafdecken, Geschirrsets, leichte Möbel und Lebensmittel, darunter Kindernahrung, übergeben“, heißt es in einer Mitteilung, die das russische Außenministerium am Freitag auf seiner offiziellen Webseite veröffentlicht hat.
     
    Russland habe zweckgebundene Zahlungen in Höhe von zwei Millionen Schweizer Franken in das Budget des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) sowie 4,5 Millionen US-Dollar für das UN-Welternährungsprogramm und 1,5 Millionen US-Dollar für das UN-Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten zur Finanzierung der Hilfe für Syrien bereit gestellt, heißt es.
     
    „Derzeit wird eine weitere Lieferung von humanitären Hilfsgütern auf der Ebene des russischen Zivilschutzministeriums vorbereitet und die Frage eines großen Beitrags zum Welternährungsprogramm für das Jahr 2013 erörtert“, heißt es.
     
    Das russische Außenministerium hat zugleich Besorgnis über die sich verschlimmernde humanitäre Situation in Syrien geäußert. „Es kommt zu immer neuen Opfern unter der Zivilbevölkerung, die Zahl von inneren Notumsiedlern und Flüchtlingen nimmt zu.“ 
     
    „Die humanitäre Situation in Syrien wird durch einseitige wirtschaftliche Sanktionen und Einschränkungen, die einzelne Länder und regionale Vereinigungen verhängt haben, noch mehr verschlechtert. Wir haben wiederholt auf die Fehlerhaftigkeit dieser Praxis verwiesen“, unterstreicht das Außenministerium. 
     
    „Russland unternimmt weiterhin intensive Anstrengungen auf allen Ebenen, damit alle Seiten die Gewalt unverzüglich stoppen und einen umfassenden nationalen Dialog aufnehmen können“, so das russische Außenministerium.

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