21:59 23 September 2017
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    Moskau: Russland hat mit georgischem Gefängnisskandal nichts zu tun

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    Gefängnis-Skandal in Georgien (5)
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    Russland steht laut Vizeaußenminister Grigori Karassin in keiner Beziehung zum „Gefängnisskandal“ in Georgien.

    Russland steht laut Vizeaußenminister Grigori Karassin in keiner Beziehung zum „Gefängnisskandal“ in Georgien.

    In Tiflis dauern seit einigen Tagen Proteste gegen die Gewaltanwendung in Gefängnissen an. Laut Medienberichten führen einige georgische Spitzenpolitiker die anhaltenden Proteste im Lande auf den Versuch einer „äußeren Einmischung“ vor der Parlamentswahl am 1. Oktober zurück.

    „Die Hinweise auf einen Einfluss von Moskau klingen lächerlich, denn sie entbehren jeglicher Fakten“, sagte Karassin am Montag. 

    Als grundlos bewertete der Diplomat die Besorgnisse der georgischen Seite hinsichtlich der jüngsten Truppenübung Kawkas 2012 (Kaukasus 2012).

    „Ich habe den Eindruck bekommen, dass jemand in Tiflis absichtlich die Erfindung über eine Gefährlichkeit der Truppenübung Kawkas-212 aufbauscht, ohne eine Grundlage dafür zu haben“, hieß es.

    Zuvor hatte Tiflis auf eine Gefahr für die Sicherheit des Landes im Zusammenhang mit der strategischen Kommando- und Stabsübung Kawkas-2012 verwiesen.

    Laut Karassin war der Termin der diesjährigen Übung der russischen Truppen im Kaukasus lange vor der Ankündigung der Parlamentswahl in Georgien bekannt gegeben worden.

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