07:30 26 September 2017
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    Kuba hebt „Ausreisevisa“ auf

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    Die kubanischen Behörden haben die so genannten Ausreisevisa für die Bürger des Landes, die eine Auslandsreise unternehmen wollen, aufgehoben.

    Die kubanischen Behörden haben die so genannten Ausreisevisa für die Bürger des Landes, die eine Auslandsreise unternehmen wollen, aufgehoben.

    Nach den neuen Vorschriften, die Mitte Januar 2013 in Kraft treten, brauchen Kubaner für die Ausreise lediglich einen Reisepass und ein entsprechendes Einreisevisum, berichtet AFP am Dienstag unter Berufung auf eine Erklärung des kubanischen Außenministeriums.

    Zuvor mussten Kubaner, um ins Ausland reisen zu können, eine Sondergenehmigung anfordern. Um diese zu erhalten, war unter anderem eine Einladung aus dem Staat nötig, den sie besuchen wollten.

    Im Rahmen der Liberalisierung der Migrationsgesetzgebung verlängerte die kubanische Führung auch die maximale Aufenthaltsdauer ihrer Staatsbürger im Ausland auf 24 Monate.

    Zuvor hatten die Kubaner nicht länger als elf Monate im Ausland bleiben dürfen. Bei einem Verstoß gegen diese Regel konnten die Behörden das Vermögen der betreffenden Person beschlagnahmen, und die Rückkehr in die Heimat wurde erschwert.

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