15:33 22 September 2017
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    Präsidentenwahl in Tschechien: Erste Favoriten bei Wahlrennen stehen fest

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    Bei der Wahlkampagne für das Präsidentenamt in Tschechien haben zwei Ex-Premiers die Führung übernommen - Jan Fischer und Milos Zeman.

    Bei der Wahlkampagne für das Präsidentenamt in Tschechien haben zwei Ex-Premiers die Führung übernommen - Jan Fischer und Milos Zeman.

    Dies teilt am Dienstag die tschechische Nachrichtenagentur CTK unter Verweis auf die jüngsten Umfragen des Forschungszentrums STEM mit.

    Die ersten direkten Präsidentenwahlen finden in Tschechien am 11. und 12 Januar 2013 statt.

    Laut Angaben der Soziologen wollen 29,8 Prozent der Wähler in der ersten Wahlrunde für Jan Fischer und 16,5 Prozent der Wähler für Milos Zeman stimmen. Auf Platz drei mit 13,9 Prozent rangiert laut Meinungsumfragen der Vizevorsitzende der tschechischen Sozialdemokraten, Senator Jiri Dienstbier.

    Dahinter folgen der Vizevorsitzende des tschechischen Senats, der Kandidat der regierenden Demokratischen Bürgerpartei, Premysl Sobotka (6,5 Prozent), und Außenminister Karel Schwarzenberg (5,5 Prozent).

    Der neue tschechische Präsident wird von den wahlberechtigten Bürgern des Landes bei einer direkten Wahl gewählt. Das entsprechende Gesetz über die Einführung einer direkten Präsidentenwahl hatte der amtierende Präsident Vaclav Klaus im Februar 2012 unterzeichnet.

    Vorher wurde das Staatsoberhaupt in Tschechien von beiden Parlamentskammern in einer gemeinsamen Sitzung gewählt – die letzten beiden Präsidenten waren Vaclav Havel (1993- 2003) und Vaclav Klaus (seit 2003). Im März 2013 läuft die zweite Amtszeit von Präsident Klaus ab.

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