02:19 26 September 2017
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    Sotschi 2014: Wahlsieger Iwanischwili schließt Olympia-Boykott Georgiens aus

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    Sotschi – Olympiastadt 2014 (324)
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    Bidsina Iwanischwili, der Kandidat für den Posten des georgischen Premiers, hat sich für eine unbedingte Teilnahme Georgiens an den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi ausgesprochen.

    Bidsina Iwanischwili, der Kandidat für den Posten des georgischen Premiers, hat sich für eine unbedingte Teilnahme Georgiens an den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi ausgesprochen.

    Als Nachbar müsse man alles tun, damit Olympia friedlich und ohne Exzesse verlaufe, zitiert die Agentur Novosti-Grusia den Chef der Koalition „Georgischer Traum“.

    Nach dem Krieg um die abtrünnige georgische Provinz Südossetien im August 2008 war eine Diskussion über mögliche Schritte von Tiflis im Zusammenhang mit den olympischen Winterspielen in Sotschi bis hin zum Boykott aufgekommen. Tiflis machte internationale Organisationen wiederholt darauf aufmerksam, dass die russische Seite für den Bau der olympischen Objekte aktiv die Infrastruktur und Baustoffe aus Abchasien (auch diese ehemalige georgische Provinz wird von Russland seit 2008 als unabhängig anerkannt) nutze.

    Iwanischwilis Oppositionskoalition „Georgischer Traum“ hatte am 1. Oktober die Parlamentswahlen in Georgien für sich entschieden. Der heutige Präsident Michail Saakaschwili erkannte die Niederlage seiner Partei „Einheitliche Nationalbewegung“ an und kündigte an, in Opposition zu gehen.

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