13:11 23 September 2017
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    Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko

    Geldmangel: Lukaschenko will weißrussische Armee mit russischer Hilfe modernisieren

    © Sputnik/ Sergej Gunejew
    Politik
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    Weißrussland ist laut Präsident Alexander Lukaschenko nicht in der Lage, sich im Kriegsfall im Alleingang zu verteidigen, und hofft bei der Modernisierung der eigenen Armee auf Hilfe Russlands.

    Weißrussland ist laut Präsident Alexander Lukaschenko nicht in der Lage, sich im Kriegsfall im Alleingang zu verteidigen, und hofft bei der Modernisierung der eigenen Armee auf Hilfe Russlands.

    Weißrussland mangle es an Geld, um die Kriegstechnik instand zu halten und zu erneuern, gestand Lukaschenko am Dienstag in Minsk ein. „Da hoffen wir auf Russland sehr.“

    Laut Lukaschenko betrachtet die Nato die weißrussische Armee als am besten ausgebildet im postsowjetischen Raum. Dennoch „können wir uns im Alleingang nicht verteidigen“. Laut Lukaschenko liegt es auch im Interesse Moskaus, dass an der westlichen russischen Grenze eine starke weißrussische Armee stationiert ist.

    Russland und Weißrussland hatten bereits 1997, sechs Jahre nach dem Zerfall der Sowjetunion, einen bilateralen Staatenbund ins Leben gerufen und eine Verteidigungs- und Wirtschaftsgemeinschaft gebildet. Unter anderem unterhalten die beiden Staaten eine gemeinsame Luftabwehr. Im September kündigte der weißrussische Präsident Lukaschenko an, sein Land werde demnächst moderne Kampfjets aus Russland bekommen, um seine westliche Luftgrenze, die zugleich eine Luftgrenze des Russisch-Weißrussischen Staatenbundes ist, zu schützen.

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