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15:16 16 Juli 2019
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    Friedensnobelpreis: EU beendet Zank um Zeremonie – „Nesawissimaja Gaseta“

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    Politik
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    Die EU hat entschieden, wer den Friedensnobelpreis bei der Verleihung entgegen nehmen wird, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Freitag.

    Die EU hat entschieden, wer den Friedensnobelpreis bei der Verleihung entgegen nehmen wird, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Freitag.

    Am 10. Dezember werden EU-Präsident Herman Van Rompuy, EU-Kommissionschef José Manuel Barroso und EU-Parlamentspräsident Martin Schulz die Union in Oslo vertreten.

    Der Vorschlag der schwedischen EU-Kommissarin Cecilia Malmström, 27 Kinder aus den Mitgliederländern den Nobelpreis entgegen nehmen zu lassen, wurde abgelehnt. Um die auf den ersten Blick rein protokollarische Frage wurde heftig gestritten. Sowohl Van Rompuy als auch Barroso vertreten die EU gewöhnlich bei Gipfeltreffen. Die beiden würden den Nobelpreis wohl gerne auch persönlich entgegen nehmen.

    Doch plötzlich kamen Zweifel auf, dass das Tandem als EU-Repräsentanten nicht besonders taugt. In der Union sind zudem zuletzt Zerfallserscheinungen zu erkennen. Großbritannien kündigte seinen Ausstieg aus 130 EU-Projekten an, die mit dem Lissabonner Vertrag zusammenhängen.

    Letztendlich wurde beschlossen, dass drei EU-Vertreter zur Zeremonie in der norwegischen Hauptstadt reisen werden. Der Demokratie zuliebe wird einer von ihnen die Medaille entgegennehmen, der andere die dazu gehörende Urkunde und der dritte die Dankesrede halten. Die genaue Rollenverteilung steht noch nicht fest. Unklar ist auch, wofür die Prämie in Höhe von 930 000 Euro ausgegeben werden soll.

    Doch diese Frage lässt sich offenbar leichter lösen (dieses Geld könnte beispielsweise für Wohltätigkeitszwecke gespendet werden), als die Probleme um die EU-Schuldenkrise.

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