00:30 14 Dezember 2018
SNA Radio
    Politik

    Russischer Oppositioneller: Unruhen in Moskau aus Georgien finanziert

    Politik
    Zum Kurzlink
    Ermittlungsverfahren zu Planung von Massenunruhen in Russland (28)
    0 10

    Der russische Oppositionsaktivist Leonid Raswosschajew, gegen den wegen Verdachts auf Unruhestiftung ermittelt wird, hat bei einem Verhör angegeben, dass die Massenunruhen vom 6. Mai in Moskau vom georgischen Parlamentsabgeordneten Giwi Targamadse finanziert worden seien.

    Der russische Oppositionsaktivist Leonid Raswosschajew, gegen den wegen Verdachts auf Unruhestiftung ermittelt wird, hat bei einem Verhör angegeben, dass die Massenunruhen vom 6. Mai in Moskau vom georgischen Parlamentsabgeordneten Giwi Targamadse finanziert worden seien.

     

     

     

     

     

     

     

     

    Raswosschajew, der in der vergangenen Woche zur Fahndung ausgeschrieben worden war, stellte sich am Sonntag freiwillig der Ermittlungsbehörde SK, um Aussagen zu machen. Laut SK-Sprecher Wladimir Markin gestand Raswosschajew ein, gemeinsam mit Sergej Udalzow, Konstantin Lebedew und anderen Oppositionellen an den Massenunruhen vom 6. Mai 2012 auf dem Moskauer Bolotnaja-Platz beteiligt gewesen zu sein. Finanziert worden seien diese Unruhen von Giwi Targamadse, Chef des Verteidigungsausschusses des georgischen Parlaments.

    Raswosschajew und Udalzow werden verdächtigt, „Vorbereitungen zur Organisation von Massenunruhen“ eingeleitet zu haben. Die Ermittlungen gegen sie waren nach der Ausstrahlung der Dokumentation „Anatomie des Protestes-2“ im russischen Fernsehsehen aufgenommen worden. Unter anderem wurde ein angebliches Treffen Udalzows mit Giwi Targamadse gezeigt, der hinter den samtenen Revolutionen in Georgien und in der Ukraine stecken soll. Die Autoren des Streifens behaupten, dass die Oppositionellen mithilfe von ausländischen Geldern einen Umsturz in Russland planen würden. Udalzow hat das Video bereits als Fälschung bezeichnet.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Themen:
    Ermittlungsverfahren zu Planung von Massenunruhen in Russland (28)