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    Russlands Wahlbehörde: 1,8 Millionen „tote Seelen“ in US-Wählerlisten

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    Präsidentenwahl in USA 2012 (122)
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    Der Chef der russischen Zentralen Wahlkommission, Wladimir Tschurow, hat das US-Wahlsystem kritisiert. Seinen Worten nach wird mit ungenauen Angaben über 24 Millionen Wähler operiert.

    Der Chef der russischen Zentralen Wahlkommission, Wladimir Tschurow, hat das US-Wahlsystem kritisiert. Seinen Worten nach wird mit ungenauen Angaben über 24 Millionen Wähler operiert.

    „Anfang 2012 steht jeder fünfte erwachsene Amerikaner nicht in der Wählerliste. Die Angaben über 24 Millionen Wähler sind ungenau. Viele Amerikaner vergessen, bei einem Umzug ihre neue Wohnanschrift anzugeben. 2,75 Millionen Amerikaner sind gleichzeitig in mehreren Bundesstaaten registriert. In den Wählerlisten werden auch etwa 1,8 Millionen ‚tote Seelen’ geführt“, schreibt Tschurow in einem Artikel, der am Dienstag auf der Website der „Rossijskaja Gaseta“ veröffentlicht wurde.

    Tschurow beanstandete auch den Umstand, dass nicht das Volk, sondern lediglich eine eingeschränkte Zahl der so genannten Wahlleute den Staatschef wählt. Dabei sei für die Wähler nicht durchschaubar, für welchen Kandidaten diese stimmen würden.

    Tschurow hatte bereits mehr als einmal geäußert, er halte die Organisation der Wahlen in den USA für eine der schlimmsten der Welt.

    Die Präsidentschaftswahlen in den USA finden am 6. November statt.

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