06:28 11 Dezember 2017
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    Ashton: Waffenlieferungen an syrische Opposition vorerst kein Thema für EU

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    Unruhen in Syrien (3838)
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    Die EU-Staaten haben dem Rat der Europäischen Union bislang keine Vorschläge unterbreitet, die oppositionelle Nationale Koalition, die sich zum legitimen Vertreter des syrischen Volkes erklärt hat, mit Waffenlieferungen zu unterstützen.

    Die EU-Staaten haben dem Rat der Europäischen Union bislang keine Vorschläge unterbreitet, die oppositionelle Nationale Koalition, die sich zum legitimen Vertreter des syrischen Volkes erklärt hat, mit Waffenlieferungen zu unterstützen.

    Das teilte die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton am Montag vor dem Außenministertreffen in Brüssel mit. Bei dem Treffen werde es eine bereite Diskussion darüber geben, wie Syrien unterstützt werden könne, sagte Ashton. Sie schloss nicht aus, dass die EU-Außenminister sich für eine Anerkennung der syrischen Nationalen Koalition aussprechen werden.

    Am 11. November hatten Vertreter der verschiedenen syrischen Oppositionsströmungen bei einem Treffen in Doha die „Nationale Koalition der syrischen Revolutions- und Oppositionskräfte“ – als Vereinigung aller Gegner von Präsident Baschar al-Assad – gebildet. Einige arabische Staaten, die Türkei und auch Frankreich erkannten das Bündnis an. Rebellengruppen in der syrischen Wirtschaftsmetropole Aleppo sowie die oppositionelle Front für Wandel und Befreiung hingegen verweigerten der Nationalen Koalition jede Unterstützung.

    In Syrien dauern seit mehr als anderthalb Jahren Kämpfe zwischen Armee und Regierungsgegnern an. Laut diversen Angaben sind bei den Gefechten insgesamt bis zu 30 000 Menschen getötet worden. Die Opposition, aber auch westliche Staaten wollen Assad zum Rücktritt zwingen. Nach Darstellung der Regierung kämpft die Armee gegen aus dem Ausland unterstützte Terroristen.

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