18:41 15 Dezember 2017
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    Weißrussland: Lukaschenko nennt Grund für Entlassung des KGB-Chefs

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    Zehn Tage nach dem Führungswechsel beim Geheimdienst KGB hat der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko den Grund für seine Entscheidung bekannt gegeben.

    Zehn Tage nach dem Führungswechsel beim Geheimdienst KGB hat der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko den Grund für seine Entscheidung bekannt gegeben.

    Der KGB-Chef Wadim Saizew sei wegen der „ungesunden psychologischen“ Atmosphäre entlassen worden, die bei dem Geheimdienst geherrscht habe, sagte Lukaschenko, als er am Montag den neuen KGB-Vorsitzenden, Waleri Wakultschik, vorstellte. Vor allem bei der Personal- und ideologischen Arbeit, aber auch in Sachen Eigensicherheit habe es Mängel gegeben. Mit der Entlassung Saizews habe er auf Missstimmungen in der mittleren und unteren Mitarbeiterebene reagiert, sagte Lukaschenko weiter.

    Den neuen KGB-Chef würdigte er als einen hochkarätigen Profi, der „ganz genau weiß, was der Präsident vom KGB will“. Wakultschik, der zuvor das weißrussische Ermittlungskomitee leitete, werde doppelt so hohe Anforderungen an die Behörde stellen als sein Vorgänger. 

    Das KGB müsse sich den modernen Herausforderungen stellen, forderte Lukaschenko. „Wir haben viele Gegner und Feinde. Gegen diese muss gnadenlos gekämpft werden.“

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