01:09 11 Dezember 2017
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    Kampf gegen Piraterie: Russische Marine bleibt vorerst im Golf von Aden präsent

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    See-Piraterie ufert aus (126)
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    Angesichts der jüngsten Piratenüberfälle will Russland weiterhin im Golf von Aden militärisch präsent sein und plädiert für Sanktionen gegen die Piratenchefs, wie der russische UN-Botschafter Vitali Tschurkin am Montag in New York sagte.

    Angesichts der jüngsten Piratenüberfälle will Russland weiterhin im Golf von Aden militärisch präsent sein und plädiert für Sanktionen gegen die Piratenchefs, wie der russische UN-Botschafter Vitali Tschurkin am Montag in New York sagte.

    Tschurkin sprach sich für eine Verlängerung des internationalen Mandats zur Bekämpfung der Piraterie vor der Küste Somalias um ein weiteres Jahr aus. „Unsere Kriegsmarine wird auch weiterhin im Golf von Aden präsent sein und in enger Koordinierung mit anderen Staaten und regionalen Organisationen vorgehen.“ Auch schlug Tschurkin vor, personenbezogene Sanktionen gegen die Anführer der Seeräuber zu verhängen.

    Somalische Seeräuber gefährden seit Jahren die Schifffahrt vor Ostafrika. Die Regierung in Somalia, die wegen des seit mehr als 16 Jahren andauernden Bürgerkrieges nicht in der Lage ist, den Piraten das Handwerk zu legen, hatte einem internationalen Waffengang zugestimmt. Seit 2008 patrouillieren Marineverbände der Nato und der EU sowie Kriegsschiffe aus Russland und anderen Staaten in den gefährlichen Gewässern.

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