05:01 19 Februar 2018
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    Russland schlägt Uno Resolution zu Gaza vor

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    Gewalteskalation im Nahen Osten (255)
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    Die Verabschiedung der von Russland vorgeschlagenen Resolution zur Beilegung des Konflikts zwischen Gaza und Israel wird auf unbestimmte Zeit verschoben. Ihr Entwurf bleibt laut dem russischen UN-Botschafter Vitali Tschurkin jedoch in Kraft.

    Die Verabschiedung der von Russland vorgeschlagenen Resolution zur Beilegung des Konflikts zwischen Gaza und Israel wird auf unbestimmte Zeit verschoben. Ihr Entwurf bleibt laut dem russischen UN-Botschafter Vitali Tschurkin jedoch in Kraft.

    „Er (der Entwurf) wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Aber ich will betonen, dass er immer noch in Kraft ist“, teilte Tschurkin am Dienstagabend vor dem Beginn der neuen Konsultationen zum Nahen Osten der Presse mit.

    Tschurkin zufolge hatte Russland am Vortag einen Resolutionsentwurf über eine Waffenruhe in Gaza und die Anbahnung eines Dialogs zwischen den Israelis und den Palästinensern vorgeschlagen. Die Abstimmung im Sicherheitsrat wurde verschoben, da vorläufig nicht klar ist, ob die Waffenruhe eingehalten wird. Sollte es keine Waffenruhe geben, so könnte der UN-Sicherheitsrat auf die von Russland vorgeschlagene Resolution zurückkommen.

    Wie zuvor mitgeteilt worden war, wurde die Frage der Waffenruhe zwischen Israel und der in Gaza regierenden Hamas-Bewegung auf Mittwoch verschoben und vorläufig noch kein endgültiges Übereinkommen mit Israel erzielt.

    Israel bestätigte, dass noch keine Vereinbarung erzielt sei und besteht weiter auf internationalen Garantien für die Einstellung des Raketenbeschusses und des Waffenschmuggels in die Enklave.

    Israel führt seit dem 14. November die Militäroperation „Wolkensäule“ gegen die militanten Palästinenser-Gruppierungen im Gaza-Streifen. Die Operation ist Israels Antwort auf den massiven Raketenbeschuss der Separatisten. Vorläufig werden gegen die Enklave Luftschläge geführt. Die israelischen Behörden schließen jedoch eine Bodeninvasion nicht aus.

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