20:15 18 September 2018
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    Clinton: Beilegung von Gaza-Konflikt eine Frage von Tagen

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    US-Außenministerin Hillary Clinton hat versprochen, die kommenden Tage der Beilegung des Konflikts zwischen dem Gaza-Streifen und Israel zu widmen.

    US-Außenministerin Hillary Clinton hat versprochen, die kommenden Tage der Beilegung des Konflikts zwischen dem Gaza-Streifen und Israel zu widmen.

    Clinton begann ihre Nahost-Reise, die berufen ist, der seit einer Woche andauernden Konfrontation zwischen den israelischen Truppen und militanten Palästinensern Einhalt zu gebieten, mit einem Treffen mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu in Jerusalem.

    „In den bevorstehenden Tagen werden die Vereinigten Staaten mit unseren Partnern in Israel und in der ganzen Region an der Suche nach einer Lösung arbeiten, die die Sicherheit der Israelis erhöht, die Lebensbedingungen für die Bevölkerung des Gaza-Streifens verbessert und allumfassenden Frieden für alle Völker der Region näher bringt“, sagte die US-Außenministerin.

    Am Vortag kündigten Vertreter der im Gaza-Streifen regierenden Hamas-Bewegung an, dass eine Waffenruhe bereits in der Nacht zum Mittwoch in Kraft tritt. Später hieß es jedoch, für die Überwindung der bestehenden Meinungsverschiedenheiten sei mehr Zeit erforderlich.

    Auf einer Pressekonferenz mit Clinton wiederholte Netanjahu das Interesse an einer langfristigen Lösung des Problems des Gaza-Streifens, von wo aus seit etwa zehn Jahren Raketenangriffe vorgenommen werden. Wie der israelische Premier betonte, bevorzuge er zwar die diplomatischen Regelungsmethoden, Israel werde aber nötigenfalls vor einer Erweiterung der heutigen Militäroperation nicht zurückschrecken.

    Die israelischen Behörden schließen insbesondere den Übergang zu einer Bodenetappe der Operation „Wolkensäule“ nicht aus, die vorläufig auf Fernschläge gegen die Ziele im Gaza-Streifen beschränkt ist.

    Nach dem Treffen in Israel plant Clinton Verhandlungen mit dem Chef der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, und ein Treffen mit dem ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi, der die Mission des Hauptvermittlers zwischen den Israelis und den palästinensischen Gruppierungen übernommen hat.

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