08:58 19 Juni 2018
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    Ermittlungen zu Arafats Tod: Absage der Exhumierung wegen Gaza-Krise möglich

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    Todesursache von Jassir Arafat (34)
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    Die Exhumierung der sterblichen Überreste des früheren Palästinenserführers Yassir Arafat, die am Montag, dem 26. November, in der palästinensischen Stadt Ramallah im Rahmen der Ermittlungen zu seinem Tod stattfinden soll, kann wegen der zunehmenden Spannungen in der Region ausfallen, wie AFP am Mittwoch unter Berufung auf den Ermittlern nahe stehenden Quellen meldet.

    Die Exhumierung der sterblichen Überreste des früheren Palästinenserführers Yassir Arafat, die am Montag, dem 26. November, in der palästinensischen Stadt Ramallah im Rahmen der Ermittlungen zu seinem Tod stattfinden soll, kann wegen der zunehmenden Spannungen in der Region ausfallen, wie AFP am Mittwoch unter Berufung auf den Ermittlern nahe stehenden Quellen meldet.
     
    Die Untersuchung war im August dieses Jahres auf Antrag der Witwe des Palästinenser-Chefs, Suha Arafat, eingeleitet worden. Suha Arafat hat den Verdacht, ihr Mann könnte mit radioaktivem Polonium 210 vergiftet worden sein. Laut dem Plan sollen sich drei Gerichtsermittler vom 25. November bis zum 1. Dezember in Ramallah aufhalten. 
     
    „Die französischen Ermittler bereiten sich trotz der Verschärfung der Situation immer noch auf einen Besuch in Ramallah vor. Aber ihre Reise kann im letzten Moment abgesagt werden“, hieß es.
     
    Die Vorbereitungen für den Aufenthalt des Ermittlerteams in Ramallah laufen vor dem Hintergrund der zunehmenden Spannungen in Nahost. Israel führt seit dem 14. November eine Militäroperation gegen den Gaza-Streifen und bombardiert die Palästinenser-Enklave aus der Luft, während palästinensische Kampfgruppen Raketen gegen Israel abfeuern.

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