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    Russische Antwort auf Magnitski-Liste: Wirtschaft soll verschont bleiben

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    US-Präsident unterzeichnet Magnitski-Gesetz (101)
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    Die Maßnahmen, die Russland als Reaktion auf die westliche Magnitski-Liste plant, werden laut Vizepremier Igor Schuwalow die Interessen der Wirtschaft nicht berühren.

    Die Maßnahmen, die Russland als Reaktion auf die westliche Magnitski-Liste plant, werden laut Vizepremier Igor Schuwalow die Interessen der Wirtschaft nicht berühren.

    „Russland bereitet eine Antwort auf die Magnitski-Liste vor. Dabei handelt es sich um die politische Seite der Beziehungen Russlands mit den USA. Ich hoffe, dass für die Unternehmer keine Folgen entstehen werden“, sagte Schuwalow am Dienstag während eines Besuchs an der New Yorker Börse. Er räumte ein, dass die Konsequenzen Offizielle betreffen werden, „aber nicht die Geschäftsleute, die im gegenseitigen Handel tätig sind“. 

    Auf der im Westen erstellten Magnitski-Liste werden russische Amtspersonen geführt, die angeblich in den Tod von Anwalt Sergej Magnitski im Jahr 2009 in einem Untersuchungsgefängnis verwickelt sind. Im November verabschiedete das US-Repräsentantenhaus ein Gesetz, welches Einreisebeschränkungen gegen russische Beamte aus dieser Liste verhängt. Russland warnt vor der Umsetzung der Sanktionen und droht mit Konsequenzen.

    Magnitski, Anwalt des Investmenthauses Hermitage Capital, war in Russland wegen des Verdachts festgenommen worden, Unternehmenssteuern hinterzogen zu haben. Vor seinem Tod am 16. November 2009 hatte der 37-Jährige über Schmerzen geklagt, jedoch sollen die Aufseher und Ärzte des Moskauer Untersuchungsgefängnisses, in dem Magnitski sich befand, nicht reagiert haben. Sein Tod löste ein starkes internationales Echo aus.

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