14:46 26 September 2017
SNA Radio
    Politik

    Trotz Differenzen: Georgien stellt Dialog mit Russland in Aussicht

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 2 0 0

    Ein Dialog zwischen Tiflis und Moskau muss laut der georgischen Außenministerin Maja Pandschikidse ungeachtet der Meinungsverschiedenheiten zur Frage der Unabhängigkeit von Abchasien und Südossetien über kurz oder lang stattfinden.

    Ein Dialog zwischen Tiflis und Moskau muss laut der georgischen Außenministerin Maja Pandschikidse ungeachtet der Meinungsverschiedenheiten zur Frage der Unabhängigkeit von Abchasien und Südossetien über kurz oder lang stattfinden.

    Der russische Außenminister Sergej Lawrow wies am Dienstag darauf hin, dass Tiflis Südossetien und Abchasien nach wie vor als „besetzte Territorien“ ansehe. Seinen Worten nach trägt eine solche Rhetorik nicht zur Aufnahme eines Dialogs ohne Vorbedingungen bei.

    „Die unveränderliche Hauptpriorität unserer Außenpolitik besteht darin, unser Land von der Okkupation zu befreien. Aber ungeachtet unserer Meinungsverschiedenheiten mit Russland ist ein Dialog immerhin möglich. Ich bin sicher, dass dieser Dialog früher oder später unbedingt zustande kommt“, sagte Pandschikidse zu Journalisten in Brüssel vor einer Sitzung der Nato-Georgien-Kommission.

    Die Vertreter der neuen georgischen Regierung, die nach den Parlamentswahlen am 1. Oktober an die Macht gekommen ist, nannten eine Normalisierung der Beziehungen mit Russland eine ihrer Hauptprioritäten. Premierminister Bidsina Iwanischwili führte sogar das Amt seines persönlichen Vertreters für die Anbahnung der Beziehungen mit Russland ein und bezeichnete das als ersten Schritt seitens Georgiens.

    Tiflis setzt sich nach wie vor die Wiederherstellung der territorialen Integrität des Landes zum Ziel und weigert sich, die Unabhängigkeit der von Russland als Staaten anerkannten Kaukasusrepubliken Abchasien und Südossetien hinzunehmen.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren