11:20 26 September 2017
SNA Radio
    Politik

    Jordanien lehnt Teilnahme an militärischer Einmischung in Syrien ab

    Politik
    Zum Kurzlink
    Unruhen in Syrien (3838)
    0 0 0 0

    Der König von Jordanien, Abdullah II., versichert, dass sein Land unter keinen Umständen an einer Militäroperation gegen Syrien teilnehmen wird.

    Der König von Jordanien, Abdullah II., versichert, dass sein Land unter keinen Umständen an einer Militäroperation gegen Syrien teilnehmen wird.
     
    „Jordanien wird nicht an einer militärischen Einmischung in die Angelegenheiten Syriens teilnehmen, weil dies unseren Prinzipien und unseren höchsten nationalen Interessen widersprechen würde“, zitiert die Zeitung „Al-Rai“ am Mittwoch den jordanischen König.
     
    Laut Abdullah II. muss nach neuen Wegen zur Wiederherstellung der  Sicherheit und Stabilität in Syrien gesucht werden.
     
    Die Völkergemeinschaft und die arabischen Länder im Einzelnen müssen alle nur möglichen Anstrengungen unternehmen, um das Blutvergießen mit friedlichen Mitteln zu stoppen, so der König. 
     
    Nach Ansicht des Monarchen würde eine militärische Einmischung nur zu einer Eskalation der Gewalt in Syrien führen und dieses Land auf unbestimmte Dauer zurückwerfen.
     
    Während der seit 20 Monaten andauernden Konfrontation zwischen Behörden und Opposition in Syrien sind nach unterschiedlichen Angaben 20 000 bis 40 000 Menschen getötet worden. Etwa 500 000 wurden zu Flüchtlingen. Die syrische Wirtschaft erleidet enormen Schaden. Im Land sind hunderttausende Häuser, darunter Schulen, Moscheen und Kirchen, beschädigt bzw. völlig zerstört. Nach Uno-Angaben werden im kommenden Jahr etwa vier Millionen Einwohner Syriens auf internationale humanitäre Hilfe angewiesen sein.

    Themen:
    Unruhen in Syrien (3838)
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren