07:18 15 August 2018
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    Hiroshima-Bürgermeister verurteilt Testsprengung mit Plutonium in USA

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    Der Bürgermeister der japanischen Stadt Hiroshima, die 1945 Ziel des ersten kriegerischen Atom-Bombardements war, hat die unterirdische nicht nukleare Sprengung unter Einsatz von Plutonium in den USA scharf kritisiert.

    Der Bürgermeister der japanischen Stadt Hiroshima, die 1945 Ziel des ersten kriegerischen Atom-Bombardements war, hat die unterirdische Sprengung unter Einsatz von Plutonium in den USA scharf kritisiert.

    Derartige Experimente würden die allgemeinen Bemühungen um eine vollständige Atomabrüstung untergraben, sagte Bürgermeister Kazumi Matsui nach Angaben der chinesischen Zeitung „Global Times“.

    Zuvor am Freitag hatte das US-Energieministerium bekannt gegeben, dass auf einem Versuchsgelände im Bundesstaat Nevada eine subkritische nichtnukleare unterirdische Experimentalexplosion unter Einsatz von Plutonium vorgenommen worden sei. Von dem Experiment versprechen sich die US-Forscher neue Angaben, um „Sicherheit und Wirksamkeit der nationalen Kernwaffen“ sicherzustellen.

    Die subkritische Explosion prädestiniert das Detonieren von Sprengstoff rund um radioaktives Material ohne das Erzielen der kritischen Masse und den Beginn einer Kettenreaktion. Bei dem Experiment sei das Verhalten von Plutonium unter Bedingungen der Einwirkung einer großen Menge von Sprengstoff darauf erforscht, hieß es.

    Am 6. August 1945 hat ein US-Bomber auf Hiroshima eine Atombombe abgeworfen. Rund 66 000 Menschen starben sofort. An den Folgen des ersten kriegerischen Atomwaffeneinsatzes starben rund 70 000 weitere.

    Video: Chronik des Atombomben-Angriffs auf Hiroshima >>

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