17:19 16 Februar 2019
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    Mahnwache vor Staatsduma: Gegner von Adoptionsverbot für US-Bürger verhaftet

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    Dima-Jakowlew-Gesetz (74)
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    Die Polizei hat mehrere Aktivisten vor dem Gebäude der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus) im Zentrum von Moskau festgenommen, die dort eine Mahnwache gegen die Verabschiedung des so genannten Dima-Jakowlew-Gesetzes veranstalten, das US-Bürgern verbietet, russische Kinder zu adoptieren.

    Die Polizei hat mehrere Aktivisten vor dem Gebäude der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus) im Zentrum von Moskau festgenommen, die dort  eine Mahnwache gegen die Verabschiedung des so genannten Dima-Jakowlew-Gesetzes, veranstalten, das US-Bürgern verbietet, russische Kinder zu adoptieren.

    Am Mittwochmorgen versammelten sich etwa 15 Menschen mit Plakaten vor dem Gebäude der Staatsduma. Laut Behördenangaben hatten die Teilnehmer der Mahnwache sich trotz Aufforderungen der Polizei geweigert, auseinanderzugehen.

    Das „Dima-Jakowlew-Gesetz“ ist eine Antwort Russlands auf den so genannten Magnitski-Akt.

    Der US-Senat hatte am 6. Dezember das „Magnitski-Gesetz“ verabschiedet, das Visasanktionen gegen russische Bürger vorsieht, die nach Meinung der Kongressabgeordneten gegen die Menschenrechte verstoßen. Als Antwort bereitete die Staatsduma das „Dima-Jakowlew-Gesetz“ vor, das in erster Lesung am 14. Dezember angenommen wurde. Die dritte Lesung ist für Freitag und das Inkrafttreten des Gesetzes für 2013 geplant.

    Die Mitglieder von „Geeintes Russland“ nannten das Dokument „Dima-Jakowlew-Gesetz“ zum Andenken an einen russischen Jungen, der im US-Bundesstaat Virginia gestorben war. Sein US-amerikanischer Adoptivvater hatte ihn in einem in der prallen Sonne geparkten Auto eingesperrt.

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