22:36 15 November 2018
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    Gay-Aktion in Woronesch endet mit Verprügelung ihrer Teilnehmer

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    Verbot der “Homo-Propaganda” in Russland (104)
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    Gay-Aktivisten haben in der russischen Stadt Woronesch eine Protestaktion durchgeführt, die mit der Verprügelung ihrer Teilnehmer endete.

    Gay-Aktivisten haben in der russischen Stadt Woronesch eine Protestaktion durchgeführt, die mit der Verprügelung ihrer Teilnehmer endete.

    Die Gay-Aktivisten von Woronesch hatten ihre von den Behörden der Stadt genehmigte Aktion als Protest gegen das so genannte homophobe Gesetz, das in der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus) erörtert werden soll, deklariert. Das Gesetz stellt die Propagierung von Sodomie, Lesbianismus, Bisexualismus, Transgenderismus und Pädophilie unter Strafe. Unter dem Begriff "Sodomie" verstehen die Autoren männliche Homosexualität.

    Die Aktion fand am Nikitin-Denkmal in Woronesch statt. Einige Hundert Menschen, die gegen die Gay-Propaganda in Russland auftreten, versammelten sich nahe dem Denkmal und versperrten die Zugänge zu diesem, um die Aktion zu verhindern. Als die etwa zehn Aktivisten erschienen, wurden sie von den Gegnern der Gay-Propaganda zunächst mit Schneebällen beworfen und dann zusammengeschlagen.

    Inzwischen kontrolliert die Polizei die Situation. Weitere Zusammenstöße hat es nicht gegeben.

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