14:48 26 September 2017
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    Kreml-Sprecher: Über Syriens Zukunft müssen alle Konfliktparteien entscheiden

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    Unruhen in Syrien (3838)
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    Die Beilegung der Syrien-Krise erfordert laut dem Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin die aktive Zusammenarbeit der Weltgemeinschaft und der unmittelbaren Konfliktteilnehmer.

    Die Beilegung der Syrien-Krise erfordert laut dem Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin die aktive Zusammenarbeit der Weltgemeinschaft und der unmittelbaren Konfliktteilnehmer.

    Ein Mitarbeiter des US-Magazins „The National Interest“ fragte Putin-Sprecher Dmitri Peskow, was Russland konkret für die Beilegung des Syrien-Konflikts unternehmen könne, und verwies darauf, dass viele US-Kongressabgeordnete von der Position Russlands in dieser Frage enttäuscht seien.

    Den Worten des Journalisten nach betrifft das insbesondere den Unwillen Russlands, dem Rücktritt von Syriens Präsident Baschar al-Assad als unerlässliche Bedingung für die Lösung der Syrien-Krise beizupflichten.

    „Die Frage muss so gestellt werden, was wir alle für die Beilegung der Syrien-Krise tun können. Denn viele Länder erweisen den Aufständischen und der Opposition allerlei Unterstützung, was natürlich nicht zur Schaffung einer lebensfähigen Variante der Lösung beiträgt. Im Gegenteil. Das verschlechtert nur die Situation in Syrien“, führte Dmitri Peskow aus.

    Die russische Führung sei der Meinung, dass alle Konfliktparteien – sowohl Präsident Assad als auch die Opposition – über die Zukunft Syriens entscheiden sollen.

    „Wir glauben aufrichtig, dass der von Präsident Assad vorgeschlagene Plan zur Überwindung der Krise eine Fortsetzung der Genfer Abkommen ist und eine sehr gute Grundlage für weitere Versuche schaffen kann, dieses Problem zu regeln“, hieß es.

    Anfang Januar hatte Assad einen Plan für eine etappenweise Überwindung der Krise vorgeschlagen, der neben der Ausarbeitung einer neuen Verfassung und der Bekanntgabe einer Generalamnestie insbesondere vorsieht, das Ausland zu verpflichten, die finanzielle Unterstützung von „Terroristen“ einzustellen.

    Das US-Außenministerium hat diesen Plan als realitätsfern  bezeichnet und besteht auf einem Rücktritt des syrischen Präsidenten.

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