14:51 23 September 2017
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    Moskau prangert westliche Sanktionspolitik gegen Iran an

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    Atomstreit mit Iran (1447)
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    Das russische Außenministerium hat vor der Sanktionspolitik gegen den Iran gewarnt: Die „Sanktionskeule“ sei unwirksam und gefährlich.

    Das russische Außenministerium hat vor der Sanktionspolitik gegen den Iran gewarnt: Die „Sanktionskeule“ sei unwirksam und gefährlich.

    „Diese Politik hat sich als unwirksam erwiesen … Sie verursacht nicht nur gewaltige wirtschaftliche Probleme, die vor allem auf der zivilen Bevölkerung lasten… sondern sie verkompliziert auch die politische Lösung des Problems und den Verhandlungsprozess“, sagte Außenamtssprecher Alexander Lukaschewitsch am Donnerstag in Moskau. Er verwies darauf, dass „die Versuchung, erneut die ‘Sanktionskeule’ einzusetzen, ausgerechnet im Vordergrund wichtiger Treffen der Sechsergruppe mit dem Iran entsteht“. Dies sei eine „äußerst gefährliche Politik“.

    Am gestrigen Mittwoch haben die USA neue Sanktionen gegen den Iran verhängt, um unter anderem die Einnahmen der Islamischen Republik aus dem Ölgeschäft einzuschränken. Kurz davor war bekannt worden, dass das nächste Unterhändlertreffen zum iranischen Atomprogramm am 26. Februar in Kasachstan stattfinden wird.

    Der Iran steht bei der Weltgemeinschaft im Verdacht, unter dem Deckmantel seines Nuklearprogramms Atomwaffen zu entwickeln. Der UN-Sicherheitsrat hat bereits mehrere Resolutionen mit Sanktionen gegen den Mullah-Staat verabschiedet. Die USA, die EU und weitere Länder verhängten zudem einseitige Strafmaßnahmen gegen Teheran. Parallel dazu versuchen die sechs Vermittler Russland, USA, China, Großbritannien, Frankreich und Deutschland seit 2003, den Iran auf dem Verhandlungsweg von der Urananreicherung abzubringen.

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