06:21 25 September 2017
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    Russland zieht sein Vermögen vom ehemaligen Radarstandort in Aserbaidschan ab

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    Russland und Aserbaidschan vereinbaren gegenwärtig die Termine und weiteren Bedingungen des Abzuges von russischem Armeevermögen aus dem aserbaidschanischen Gabala, dem ehemaligen Standort einer russischen Radaranlage, wie der amtliche Sprecher des russischen Außenministeriums, Alexander Lukaschewitsch, am Donnerstag in Moskau bei einem kurzen Pressegespräch mitteilte.

    Russland und Aserbaidschan vereinbaren gegenwärtig die Termine und weiteren Bedingungen des Abzuges von russischem Armeevermögen aus dem aserbaidschanischen Gabala, dem ehemaligen Standort einer russischen Radaranlage, wie der amtliche Sprecher des russischen Außenministeriums, Alexander Lukaschewitsch, am Donnerstag in Moskau bei einem kurzen Pressegespräch mitteilte.
     
    „Die Verteidigungsministerien der beiden Länder führen derzeit Verhandlungen, um die konkreten Parameter der Rückführung des russischen Vermögens zu bestimmen“, so Lukaschewitsch.
     
    Ihm zufolge hat Russland nicht vor, den Radareinsatz in Gabala wieder ins Gespräch zu bringen.
     
    Die Radaranlage Gabala war einer der Hauptteile der Raketenabwehr bzw. des Raketenfrühwarnsystems der Sowjetunion. Auch nach der Erlangung der Unabhängigkeit 1991 durch Aserbaidschan und der Überführung der Radarstation in sein Eigentum hatte Russland die Station weiter genutzt. 
     
    Wegen diplomatischen Differenzen hatten Russland und Aserbaidschan keine Einigung über eine Pachtverlängerung für die Radarstation Gabala erzielt. Wie beim russischen Verteidigungsministerium verlautete, ist das Gebiet, das früher vom Gabala-Radar kontrolliert worden war, inzwischen von einer modernen Radaranlage in Armawir (Region Krasnodar) abgedeckt worden.