04:38 25 September 2017
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    Damaskus lehnt von Opposition gestellte Bedingungen ab

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    Unruhen in Syrien (3838)
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    Das offizielle Damaskus hat die von der Opposition zur Aufnahme von Verhandlungen gestellten Bedingungen abgelehnt.

    Das offizielle Damaskus hat die von der Opposition zur Aufnahme von Verhandlungen gestellten Bedingungen abgelehnt.

    "Der Vorschlag des Oppositionsführers Ahmed Moaz al-Khatib, die Gespräche aufzunehmen, ist der Versuch einer Antwort auf die Friedensinitiative von Präsident Baschar al-Assad, die er im März unterbreitet hatte", sagte Syriens Vizeaußenminister Faisal al-Mikdad am Donnerstag bei Verhandlungen mit Vertretern der chinesischen Führung in Peking. Das berichtete der arabische TV-Sender Al Dschasira.

    "Die wichtigste Voraussetzung für den Beginn der Verhandlungen besteht darin, dass die Opposition ihre Versuche einstellt, den Sieg mit militärischen Mitteln zu erzielen. Wir werden alle begrüßen, die die Waffen strecken und auf Verhandlungen setzen", sagte der Minister.

    Al Dschasira zufolge ist Al-Mikdads Erklärung die erste offizielle Reaktion des offiziellen Damaskus auf den Vorschlag von Al-Khatib. Dieser hatte Ende Januar mitgeteilt, dass er sich zu Gesprächen mit den syrischen Behörden bereit wäre. Aber zuvor sollten 160 000 Gefangene in Syrien auf freien Fuß gesetzt werden. "Die Behörden Syriens werden alle Chancen verlieren, wenn sie bis zum 10. Februar nicht alle inhaftierten Frauen entlassen", erklärte Al-Khatib.

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