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    Atomstreit: Moskau erwartet vom Iran gute Vorbereitung auf Gesprächsrunde in Alma-Ata

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    Atomstreit mit Iran (1447)
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    Moskau rechnet mit keinem Durchbruch bei den bevorstehenden Verhandlungen zwischen der internationalen Sechsergruppe und dem Iran über dessen Atomprogramm, erwartet jedoch eine bessere Vorbereitung von Teheran auf den Dialog.

    Moskau rechnet mit keinem Durchbruch bei den bevorstehenden Verhandlungen zwischen der internationalen Sechsergruppe und dem Iran über dessen Atomprogramm, erwartet jedoch eine bessere Vorbereitung von Teheran auf den Dialog.

    „Wir rechnen damit, dass die iranische Seite zur Gesprächsrunde in Alma-Ata gut vorbereitet kommen wird, (…) um an einem realen Prozess zur Suche nach einer gemeinsamen Plattform teilnehmen zu können, statt immer nur die Position darzulegen, die ohnedies gut bekannt ist“, so Rjabkow.

    Die Sechsergruppe gehe in gleicher Weise an die eigene Vorbereitung auf die Gesprächsrunde in Alma-Ata heran, so der Vize-Außenminister. „Wir werden in Alma-Ata unsere Haltung darlegen, die im Grunde genommen in Bezug auf das Ergebnis, das wir vom Verhandlungsprozess erwarten, die Gleiche bleiben wird. Aber die Konfiguration aller Bestandteile dieser Position, das Arrangement der Herangehensweise sowie Schattierungen, Akzente und einige Teile des Inhalts sollen sich von dem früher Dargelegten unterscheiden“, so der Vize-Außenminister.

    Ihm zufolge soll all dies den Prozess der Verhandlungen vorantreiben. Der Vize-Außenminister betonte, es gehe um keine prinzipiell neuen Vorschläge. „Wir müssen eine Lösung finden, die es ermöglicht, das Vertrauen in den rein friedlichen Charakter des iranischen Atomprogramms wiederherzustellen“, sagte der Diplomat. Die Vorschläge der Sechsergruppe müssten für die iranische Seite interessant, beachtenswert und attraktiv sein.. 

    Der Vize-Außenminister erhofft sich von dem bevorstehenden Treffen nach eigenen Worten keinen Durchbruch, keine allseitige Lösung und keine sensationellen Ergebnisse vom Standpunkt der Problemlösung. „Wenn wir aber greifbare Fortschritte in der notwendigen Richtung erzielen werden, würde dies allein schon zu der Feststellung berechtigen, dass die  Gesprächsrunde in Alma-Ata nicht umsonst gewesen ist“, so Rjabkow.

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