19:19 07 Dezember 2016
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    Buenos Aires: London schickt Atom-U-Boote zu Malwineninseln

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    Großbritannien hat Atom-U-Boote zu den umstrittenen Malwinen- (Falkland-)Inseln geschickt.

    Großbritannien hat Atom-U-Boote zu den umstrittenen Malwinen- (Falkland-)Inseln geschickt.

    Das behauptete Eduardo Zuain, Argentiniens Vertreter zur UN-Abrüstungskonferenz, am Montag nach Angaben argentinischer Medien. "London stockt die militärische Präsenz im Raum der Falklandinseln auf, darunter durch die Stationierung von mit Atomwaffen bestückbaren U-Booten in einer kernwaffenfreien Zone… Argentinien ist darum besorgt, dass Großbritannien Atomwaffen im Südatlantik unterbringen kann", sagte der Diplomat bei der Eröffnung eines Treffens von Vertretern der Konferenz in Genf.

    Somit verstöße London gegen den 1967 unterzeichneten Vertrag über das Verbot von Atomwaffen in Lateinamerika und Karibik, das als Vertrag von Tlatelolco bekannt sei. Zuain sagte ferner, dass London seine Aktivitäten bislang nicht erklärt hat. "Die übermäßige militärische Präsenz Großbritanniens in der Region bereitet nicht nur Argentinien, sondern auch regionalen lateinamerikanischen Organisationen Sorgen." Der Diplomat erinnerte daran, dass auf den Maldiveninseln mit einer Bevölkerungszahl von etwa 3000 rund 1500 britische Soldaten stationiert sind.

    Der Konflikt um die Inseln im südwestlichen Atlantik lodert seit 1982, als es zu einem Krieg zwischen beiden Ländern gekommen war, bei dem Großbritannien gesiegt hatte. 2010 begannen die Briten mit der Erkundung von Ölfeldern im Raum des Archipels, was den Konflikt nur weiter schürte.

    Vor kurzem hatte Argentiniens Präsidentin Cristina Fernandez de Kirshner Großbritanniens Premier David Cameron in einem offenen Schreiben zu Verhandlungen über die Rückgabe der Inseln an Argentinien aufgerufen. Cameron antwortete, die Insulaner unterstützten Britannien und würden das bei einem Referendum im März 2013 bestätigen.

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