21:20 18 Dezember 2017
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    US-Außenminister Kerry: Amerikaner haben das Recht auf Dummheit

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    Die Amerikaner dürfen laut US-Außenminister John Kerry ruhig so dumm sein, wie sie wollen, zitiert Reuters seine Äußerung bei einem Treffen mit deutschen Studenten am 26. Februar in Berlin.

    Die Amerikaner dürfen laut US-Außenminister John Kerry ruhig so dumm sein, wie sie wollen, zitiert Reuters seine Äußerung bei einem Treffen mit deutschen Studenten am 26. Februar in Berlin.

    „Unser Land und unsere Gesellschaft leben von der Idee der Religionsfreiheit und der Toleranz – welche Religion und welche politischen Anschauungen es auch immer sein mögen. Manchmal entsteht die Frage, warum unser Oberster Gerichtshof diesen oder jenen Aktivisten Demonstrationen erlaubt, denn es handelt sich dabei um eine der größten Provokationen, die man sich vorstellen kann: Die Teilnehmer tragen dabei Transparente, die Menschen mit anderen Anschauungen verletzen“, sagte Kerry.

    „Dies geschieht, weil wir die Freiheit haben – die Redefreiheit. Ein Amerikaner darf dumm sein, sollte es sich dabei um seine Wahl handeln. Er darf auch sich von anderen abgrenzen, wenn er es so will. Und wir bringen dem Toleranz entgegen. Wir leben irgendwie damit. Ich glaube, dass dies unser Vorteil ist. Ich denke, es ist gerade das, wofür es sich zu kämpfen lohnt“, fügte Kerry hinzu.

    John Kerry hatte Berlin als die zweite Station seiner ersten Auslandsreise im Amt des  US-Außenministers besucht. Zuvor war er in London gewesen. Die weiteren Stationen sind unter anderem Paris, Kairo und Riad.

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