07:26 15 Dezember 2017
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    Russischer Migrationschef fordert genaue Erfassung ausländischer Arbeitnehmer

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    Arbeitsmigranten machen höchstens sieben Prozent aller Beschäftigten in der russischen Wirtschaft aus, so der Chef des Föderalen Migrationsdienstes Russlands, Konstantin Romodanowski, am Mittwoch in Moskau bei einer Sitzung des Kollegiums der Behörde.

    Arbeitsmigranten machen höchstens sieben Prozent aller Beschäftigten in der russischen Wirtschaft aus, so der Chef des Föderalen Migrationsdienstes Russlands, Konstantin Romodanowski, am Mittwoch in Moskau bei einer Sitzung des Kollegiums der Behörde. 
     
    Nach seinen Angaben hat die Beschäftigung von Gastarbeitern aus dem Ausland Rotationscharakter. Im vorigen Jahr haben 1,4 Millionen Ausländer 1,6 Millionen Arbeitsgenehmigungen erhalten. Das sei um 15,6 Prozent mehr als im Vorjahr. „Seit dem Jahr 2013 brauchen die zeitweilig Anwesenden keine solche Erlaubnis mehr“, so Romodanowski.
     
    In Russland würden sich insgesamt 700 000 Ausländer aufhalten, die ein ständiges bzw. zeitweiliges Wohnrecht haben, sagte der Chef der Migrationsbehörde. Ihm zufolge muss festgestellt werden, wie oft diese Menschen Russland verlassen und wie lange sie außerhalb des Landes bleiben.
     
    Romodanowski beauftragte die zuständigen Abteilungen, einen Mechanismus zur Erfassung der genannten Gruppen zu entwickeln. „Es gilt zu beobachten, ob sie unsere Gesetze einhalten“, betonte der Chef des Migrationsdienstes.

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