01:24 17 Dezember 2017
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    Iran will an seinem Atomprogramm weiter arbeiten

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    Atomstreit mit Iran (1447)
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    Der Iran wird sein Atomprogramm weiter entwickeln, und zwar für friedliche Zwecke, wie der Chef der iranischen Verhandlungsdelegation, Said Jalili, am Mittwoch im kasachischen Alma-Ata nach Verhandlungen mit der internationalen vermittelnden Sechser-Gruppe sagte.

    Der Iran wird sein Atomprogramm weiter entwickeln, und zwar für friedliche Zwecke, wie der Chef der iranischen Verhandlungsdelegation, Said Jalili, am Mittwoch im kasachischen Alma-Ata nach Verhandlungen mit der internationalen vermittelnden Sechser-Gruppe sagte. 
     
    „Als Teilnehmer des Atomwaffensperrvertrages wird der Iran sein Atomprogramm fortsetzen, das friedlich sein wird. An den diesbezüglichen Plänen werden keine nennenswerten Änderungen vorgenommen“, so Jalili.
     
    Bei den zweitägigen Beratungen im Rahmen der vierten Gesprächsrunde mit Teheran haben Vertreter der fünf UNO-Vetomächte und Deutschlands neue Vorschläge zur Regelung des umstrittenen iranischen Atomprogramms unterbreitet. Laut der iranischen Delegation hat Teheran eigene Vorschläge vorbereitet, wolle aber ihr Wesen nicht offen legen.
     
    Wie der russische stellvertretende Außenminister Sergej Rjabkow am Mittwoch bekannt gab, sollen die Verhandlungsseiten am 17. und 18. März in Istanbul auf Expertenebene zusammentreffen. Die iranische Seite bekräftigte, dass ein weiteres Treffen mit der Sechser-Gruppe am 5. und 6. April in Alma-Ata stattfinden soll.
     
    Der Iran steht bei der Weltgemeinschaft im Verdacht, unter dem Deckmantel seines Nuklearprogramms an Atomwaffen zu arbeiten. Teheran weist diese Anschuldigung zurück und behauptet, sein Atomprogramm sei ausschließlich darauf gerichtet, den Eigenbedarf des Landes an Strom zu decken.

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