04:16 18 Dezember 2017
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    Verzögerung bei EU-Abkommen „keine Tragödie“ für Ukraine

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    Eine Verzögerung der für November geplanten Unterzeichnung des Assoziationsabkommens mit der Europäischen Union stellt laut dem ukrainischen Außenminister Leonid Koschara für das Land keine Tragödie dar.

    Eine Verzögerung der für November geplanten Unterzeichnung des Assoziationsabkommens mit der Europäischen Union stellt laut dem ukrainischen Außenminister Leonid Koschara für das Land keine Tragödie dar.
     
    Kiew hat die europäische Integration als sein strategisches Ziel verkündet und hofft, im November 2013 auf dem Gipfel zur Ostpartnerschaft ein Assoziationsabkommen mit der EU zu unterzeichnen. Die Seiten hatten das Dokument im März 2012 paraphiert.
     
    „Ich sehe die Möglichkeit für die Unterzeichnung des Assoziationsabkommens optimistisch. Sollte es nicht zustande kommen, so ist das auch keine Tragödie. Denn die Ukraine entwickelt recht erfolgreich die Beziehungen mit den EU-Ländern auf bilateraler Grundlage“, sagte Koschara in einem Interview mit RIA Novosti.
     
    Sollte es der Ukraine nicht gelingen, das Abkommen im November des laufenden Jahres zu unterzeichen, so werde dies die Schaffung einer Freihandelszone mit der EU auf unbestimmte Zeit verzögern.
     
    Koschara wies darauf hin, dass die Ukraine Fortschritte in allen Bereichen erzielt habe, die die EU in den bilateralen Beziehungen für vorrangig halte.
     
    Zuvor hatte die EU mehr als einmal betont, dass die Unterzeichnung des Assoziationsabkommens voll und ganz von der Ukraine abhänge. Kiew müsse in kurzer Zeit bei der Lösung des Problems der selektiven Rechtsprechung, bei der Vervollkommnung der Wahlgesetzgebung und bei einer Beschleunigung der Reformen einen Fortschritt zeigen.

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