20:43 15 Dezember 2017
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    Umfrage: Russen sehen ihre Menschenrechte verletzt

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    Mit 63 Prozent glaubt die Mehrheit der russischen Bürger, dass die Menschenrechte in Russland nicht beachtet werden, während 27 Prozent und damit fast ein Drittel das Gegenteil behaupten, fand das Forschungszentrum FOM (Fonds für öffentliche Meinung) in einer Umfrage heraus, die am Donnerstag veröffentlicht wurde.

    Mit 63 Prozent glaubt die Mehrheit der russischen Bürger, dass die Menschenrechte in Russland nicht beachtet werden, während 27 Prozent und damit fast ein Drittel das Gegenteil behaupten, fand das Forschungszentrum FOM (Fonds für öffentliche Meinung) in einer Umfrage heraus, die am Donnerstag veröffentlicht wurde.

    Unter den Rechten, die die Befragten als besonders wichtig bezeichneten, sind das Recht auf kostenlose medizinische Hilfe (71 Prozent), auf Arbeit (57 Prozent) und auf kostenlose Bildung (54 Prozent).

    Am wenigsten wichtig finden die Befragten das Recht auf die Meinungsfreiheit (14 Prozent), auf die Teilnahme an der Gesellschafts- und der Staatsverwaltung (vier Prozent) sowie auf die Freiheit von Versammlungen und Demonstrationen (je drei Prozent).

    Am besten sieht es der Erhebung zufolge mit dem Recht auf Bewegungsfreiheit sowie auf freie Wahl des Wohnorts aus.

    Am schlechtesten würden das Recht auf Arbeit und gerechte Entlohnung, auf Gleichheit vor dem Gesetz und auf kostenlose medizinische Hilfe beachtet. 
    Laut der Umfrage waren 72 Prozent der Befragten in den zurückliegenden zwei Jahren nicht mit Verletzungungen der Menschenrechte in Bezug auf sie selbst bzw. ihre Familienangehörigen konfrontiert.

    An der Umfrage nahmen 1500 Menschen aus 100 Städten und Ortschaften in 43 Mitgliedsterritorien der Russischen Föderation teil.

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