07:09 17 Dezember 2017
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    LDPR-Chef Schirinowski: Nordkorea könnte Krieg anzetteln

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    Zuspitzung der Lage auf der Halbinsel Korea (161)
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    Wladimir Schirinowski, LDPR-Vorsitzender und Fraktionschef der Partei in der Staatsduma, schließt nicht aus, dass Nordkorea einen Krieg entfesseln kann, und besteht auf der Evakuierung der russischen Bürger aus diesem Land.

    Wladimir Schirinowski, LDPR-Vorsitzender und Fraktionschef der Partei in der Staatsduma, schließt nicht aus, dass Nordkorea einen Krieg entfesseln kann, und besteht auf der Evakuierung der russischen Bürger aus diesem Land.

     

     

     

     

     

     

     

     

    „Das Volk Koreas ist verzweifelt. Man kann nicht ausschließen, dass ein Krieg ausgelöst werden kann. Denn sie (die Nordkoreaner) haben nichts zu verlieren“, sagte Schirinowski am Mittwoch in Moskau. Extremismus, Fanatismus, Dogmatismus könnten in Kombination mit der „asiatischen Art“ zum Ausbruch eines Krieges führen. „Es gibt diese Waffen und früher oder später müssen sie zeigen, wofür das Volk Nordkoreas hungern muss. (…) Wenn man schon sterben muss, dann wenigstens mit Stil“, sagte der Skandal-Politiker. 

    Russland müsse dem Aufruf (der nordkoreanischen Behörden) folgen und alle russischen Bürger aus Nordkorea evakuieren, so der Abgeordnete. „Das ist ein sehr asiatischer Fanatismus. Korea ist das abgeplagteste Land, denn es ist immer japanischen Aggressionen ausgesetzt gewesen. Die Japaner haben alle Koreaner brutal behandelt und diese haben immer nach Rache gedürstet“, betonte der LDPR-Chef.

    Die Befürchtung, dass Nordkorea den Teststart einer ballistischen Musudan-Rakete durchführen könnte, war Anfang April aufgekommen. Raketen dieses Typs sollen eine Reichweite von 3000 bis 4000 Kilometer haben. Wie der Fernsehsender CNN mitteilte, sind nordkoreanische Musudan-Raketen bereits mit Treibstoff vollgetankt und könnten ab dem 10. April zu jeder Zeit gestartet werden.

    Laut südkoreanischen Medienberichten vom Mittwoch kann Pjöngjang im Falle eines missglückten Musudan-Startes gleichzeitig mehrere Raketen der Typen „Scud“ und „Nodong“ von verschiedenen Startplätzen in Nordkorea abfeuern.

    Nordkorea hatte sich im Jahr 2005 als Atommacht präsentiert und in den Jahren 2006, 2009 und 2013 unterirdische Atomtestes durchgeführt, die bei der Weltgemeinschaft Proteste ausgelöst haben.

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