22:41 17 Dezember 2017
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    Trotz Nordkoreas Drohgebärden: EU lehnt Diplomaten-Evakuierung offiziell ab

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    Zuspitzung der Lage auf der Halbinsel Korea (161)
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    Trotz den anhaltenden Drohungen Nordkoreas hat die Europäische Union die Aufforderung des kommunistischen Staates, die Diplomaten aus Pjöngjang zu evakuieren, offiziell abgelehnt.

    Trotz den anhaltenden Drohungen Nordkoreas hat die Europäische Union die Aufforderung des kommunistischen Staates, die Diplomaten aus Pjöngjang zu evakuieren, offiziell abgelehnt.

    Die EU teile die nordkoreanische Einschätzung der aktuellen Situation nicht und erkenne die Gefahr, wie sie von Nordkorea eingeschätzt werde, nicht an, erklärte das britische Außenministerium am Mittwoch. Die EU erwarte, dass Nordkorea seinen Verpflichtungen aus dem Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen nachkomme und die diplomatischen Missionen und die EU-Bürger unter beliebigen Umständen schütze.

    In der vergangenen Woche hatte Nordkorea den Botschaften in Pjöngjang eine Evakuierung empfohlen, weil es im Konfliktfall die Sicherheit der Mitarbeiter nicht gewährleisten könne. Am Dienstag warnte das kommunistische Land erneut vor einem Atomkrieg und rief die Ausländer auch in Südkorea zum Verlassen des Landes auf.

    Nordkorea hatte Anfang März sämtliche Nichtangriffsabkommen mit Südkorea aufgekündigt und sogar den USA einen nuklearen Erstschlag in Aussicht gestellt. Der nordkoreanische Herrscher Kim Jong-Un drohte, eine südkoreanische Insel anzugreifen und in ein „Flammenmeer“ zu verwandeln. Anschließend drohte das kommunistische Land mit einem Angriff auf die US-Basen auf Guam und Okinawa und brachte an der Ostküste zwei ballistische Raketen in Stellung.

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