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    Nach Attentat: Syrischer Premier bietet Rebellen Gespräche an

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    Unruhen in Syrien (3838)
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    Die syrische Regierung erklärt sich erneut bereit zu Gesprächen mit der Opposition.

    Die syrische Regierung erklärt sich erneut bereit zu Gesprächen mit der Opposition. 

    „Wir sind offen für einen Dialog mit allen politischen und gesellschaftlichen Kräften, darunter auch mit der Opposition und den bewaffneten Gruppen, die die Waffen niederlegen wollen“, sagte der syrische Regierungschef Wael al-Halki, der am Montag unverletzt ein Attentat überlebt hat.

    Eine Autobombe war im morgendlichen Berufsverkehr in der Nähe des Autokonvois des Premiers detoniert. Zehn Menschen, darunter auch ein Leibwächter von Al-Halkim wurden getötet, 13 weitere erlitten Verletzungen.

    In Syrien toben seit März 2011 schwere Kämpfe zwischen Armee und bewaffneten Regierungsgegnern. Laut UN-Angaben sind bei den Gefechten mehr als 70 000 Menschen getötet worden. Millionen mussten ihre Häuser verlassen. Die Opposition, aber auch westliche Staaten wollen Assad zum Rücktritt zwingen. Nach Darstellung der Regierung kämpft die Armee gegen aus dem Ausland unterstützte Terroristen.

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