22:41 19 August 2017
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    Uno-Generalserkretär: C-Waffen-Inspektionen in Syrien weiterhin auf Tagesordnung

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    C-Waffen in Syrien (598)
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    Uno-Generalsekretär Ban Ki-moon hat vorerst nicht vor, die Ende März auf seine Anweisung gebildete Kommission für C-Waffen-Inspektionen in Syrien aufzulösen, die bis jetzt nicht in dieses Land einreisen durfte.

    Uno-Generalsekretär Ban Ki-moon hat vorerst nicht vor, die Ende März auf seine Anweisung gebildete Kommission für C-Waffen-Inspektionen in Syrien aufzulösen, die bis jetzt nicht in dieses Land einreisen durfte.

    „Nach dem heutigen Stand habe ich keine Pläne und keine Absicht, auf diese Mission zu verzichten“, antwortete er auf die Frage von RIA Novosti in seinem Interview für die russischen Nachrichtenagenturen im Uno-Hauptquartier.

    Die erste Gruppe der Inspekteure weilt derzeit in Zypern und wartet auf die Einreisegenehmigung. Ursprünglich hatte der Uno-Generalsekretär seinen Beschluss bekanntgegeben, auf Bitte der syrischen Behörden einen eventuellen Kampfstoff-Einsatz am 19. März im Raum von Aleppo zu untersuchen. Auf Forderung Frankreichs und Großbritanniens beschloss er allerdings später, dass auch ein wahrscheinlicher C-Waffen-Einsatz durch die Regierungstruppen im Dezember 2012 in Homs untersucht werden muss.  Als Folge warten die Inspekteure auf Zypern immer noch auf die Einreisegenehmigung.

    „Wie lange diese Mission dauern, kann hängt davon ab, wie bald es uns gelingt, Vor-Ort-Inspektionen vorzunehmen“, sagte Ban. „Weitere Schritte werden wir ausgehend von der weiteren Entwicklung der Situation beschließen.“ Er äußerte seine Hoffnung darauf, dass Damaskus im Endeffekt seine Genehmigung für die Untersuchungen auf dem Territorium Syriens erteilen wird.

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