03:14 19 Januar 2019
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    Terroranschläge in türkischen Reyhanli - Zahl der Toten auf 40 gestiegen

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    Nach zwei Terroranschlägen am Samstag in der türkischen Stadt Reyhanli an der Grenze zu Syrien sind laut neuesten Angaben 40 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 100 verletzt worden, sagte Innenminister Muammer Güler in einem Interview mit dem türkischen Fernsehsender NTV.

    Nach zwei Terroranschlägen am Samstag in der türkischen Stadt Reyhanli an der Grenze zu Syrien sind laut neuesten Angaben 40 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 100 verletzt worden, sagte Innenminister Muammer Güler in einem Interview mit dem türkischen Fernsehsender NTV.

    Zuvor waren 18 Tote und mindestens 22 Verletzte gemeldet worden.

    Laut Güler ist der Zustand von 29 Verletzten kritisch.

    Nach Angaben von NTV sind inzwischen fünf Personen, darunter drei syrische Bürger, an der Grenze zu Syrien im Zusammenhang mit den Anschlägen in Reyhanli festgenommen worden.

    Wie der türkische Premier Tayyip Erdogan zuvor in einem Fernsehinterview gesagt hatte, leben bis zu 25 000 syrische Flüchtlinge in Reyhanli, was immer wieder zu Spannungen zwischen der Stadtbevölkerung und den Migranten führe. Trotz alledem werde die Türkei weitere syrische Flüchtlinge aufnehmen, so Erdogan.

    Laut dem Premier sind derartige Zwischenfälle in einer schwierigen Zeit, die die Türkei im Zusammenhang mit der friedlichen Beilegung des kurdischen Problems durchmache, nicht auszuschließen.

    Der unter Mitwirkung Erdogans eingeleitete Abzug der Kampfkräfte der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) aus der Türkei, darunter aus der südtürkischen Provinz Hatay, hat am vergangenen Mittwoch begonnen.

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