00:45 25 November 2017
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    USA: Medienberichte über Raketenlieferungen an Damaskus werden Syrien-Konferenz nicht torpedieren

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    Medienberichte über die militärtechnische Zusammenarbeit Russlands und Syriens werden Pläne zur Einberufung einer neuen Syrien-Konferenz nicht vereiteln.

    Medienberichte über die militärtechnische Zusammenarbeit Russlands und Syriens werden Pläne zur Einberufung einer neuen Syrien-Konferenz nicht vereiteln.

    Das sagte die Sprecherin des US-Außenministeriums, Jennifer Psaki, am Freitag auf einer Pressekonferenz in Washington. "Natürlich sind wir über beliebige Hilfe besorgt, die dem Regime (von Präsident Baschar al-Assad) erwiesen wird. Dennoch können wir die Einberufung der Konferenz vorantreiben, weil wir eine politische Regelung in Syrien durchsetzen wollen."

    Die USA wüssten nichts von neuen Lieferungen russischer Raketen an Syrien, sagte Psaki in einer Stellungnahme zur jüngsten Publikation in der Zeitung "New York Times". Dem Beitrag zufolge soll Russland eine Partie von Schiffsabwehr-Flügelraketen neuer Modifikation an Damaskus geliefert haben. Dabei berief sich der Autor des Artikels auf anonyme Vertreter der US-Behörden.

    Zuvor hatte Moskau mehrmals erklärt, dass an Syrien keine Angriffs-, sondern ausschließlich Defensivwaffen geliefert werden. Diese Kooperation verstöße nicht gegen das Völkerrecht und entsprechende Resolutionen des UN-Sicherheitsrates, hieß es in Moskau.

    "Die USA setzen die Kooperation mit Russland bei der Vorbereitung der Syrien-Konferenz fort. An diesem Treffen sollen Vertreter der syrischen Opposition und der Behörden teilnehmen", sagte Psaki.

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