05:43 26 September 2017
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    Kirgisischer Präsident setzt auf militärische Zusammenarbeit mit Russland

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    Der Präsident von Kirgistan Almasbek Atambajew hält die militärische Zusammenarbeit mit Russland entscheidend für die Sicherheit seiner zentralasiatischen Republik.

    Der Präsident von Kirgistan Almasbek Atambajew hält die militärische Zusammenarbeit mit Russland entscheidend für die Sicherheit seiner zentralasiatischen Republik.

    „Unsere Partnerschaft mit Russland, insbesondere die militärische, ist ein großer Beitrag zur Sicherheit des Landes. Dies ist für mich als Staatschef eine unbestreitbare Tatsache“, sagte Atambajew am Dienstag bei einem Treffen mit dem Klub der Chefredakteure aus der GUS, dem Baltikum und Georgien.

    Nach seiner Einschätzung profitieren beide Staaten von dieser Partnerschaft. „Ich denke, der russische Staat hat nicht viel verloren, als er uns die 500-Millionen-Dollar-Schuld erließ (...) Wir werden die Partnerschaft aufrechterhalten und unser Wort halten, damit sie für beide Staaten vorteilhaft ist.“

    Bereits im Mai würden beide Staaten mit dem Bau neuer Wasserkraftwerke in Kirgistan sowie mit der Umsetzung der weiteren Projekte beginnen, die während des Besuchs des russischen Präsidenten Wladimir Putin im September in Bischkek vereinbart worden sind.

    In Kirgistan befinden sich vier russische Militärobjekte: der Luftwaffenstützpunkt Kant, eine Fernmeldestelle der Marine im Dorf Kara-Balta sowie ein Testgelände für U-Boot-Jagdwaffen am Issyk-Kul-See und eine Erdbebenwarte des russischen Verteidigungsministeriums. Die Luftbasis ist zugleich eine Struktureinheit des postsowjetischen Sicherheitsbündnisses Organisation des Vertrags für kollektive Sicherheit (CSTO/OVKS). Im September wurde während eines Kirgistan-Besuchs des russischen Präsidenten Wladimir Putin eine Verlängerung der Präsenz des russischen Militärstützpunktes um 15 Jahre vereinbart. Im Gegenzug erließ Russland Kirgistan 500 Millionen US-Dollar Schulden.

    Der Klub der Chefredakteure war 2011 auf Anregung der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti mit dem Ziel einer wirksamen Zusammenarbeit im postsowjetischen Raum ins Leben gerufen worden.

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