15:59 25 September 2016
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Innenbehörde: Migranten-Kriminalität in Moskau seit Jahresanfang um 40 Prozent gestiegen

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Seit Anfang 2013 hat die Migranten-Kriminalität in Moskau um 42 Prozent zugenommen. Laut dem Vizeleiter der Moskauer Innenbehörde Oleg Baranow wurde jede fünfte Straftat im laufenden Jahr von einem Arbeitsmigranten aus Ex-Sowjetrepubliken verübt.

Seit Anfang 2013 hat die Migranten-Kriminalität in Moskau um 42 Prozent zugenommen. Laut dem Vizeleiter der Moskauer Innenbehörde Oleg Baranow wurde jede fünfte Straftat im laufenden Jahr von einem Arbeitsmigranten aus Ex-Sowjetrepubliken verübt.

Die Zahl der schweren und besonders schweren Verbrechen, die von Einwanderern begangen wurden, habe um 72 Prozent zugenommen, so Baranow.

„Der Migrantenstrom nach Moskau ist praktisch konstant. Dazu tragen sowohl gut eingerichtete Migrationskanäle sowie Beziehungen unter den Landsleuten und verwandtschaftliche Beziehungen als auch die Anspruchslosigkeit der Migranten gegenüber den Lebens- und Arbeitsbedingungen bei“, hieß es ferner.

„Bei der nicht einfachen Lage auf dem Arbeitsmarkt bringt die Migration, insbesondere die illegale, eine ernste Gefahr für die wirtschaftliche, soziale, nationale, gesellschaftliche und sanitär-epidemiologische Sicherheit mit sich“, betonte Baranow.

Ab dem 1. Januar 2015 soll eine neue Regelung eingeführt werden, wonach die Einreise nach Russland nur bei Vorlage eines Reisepasses möglich sein wird, so dass eine bessere Kontrolle über die Einreisenden möglich wird. Diese Regelung werde die Bürger der Mitgliedsstaaten der Zollunion Russland-Weißrussland-Kasachstan allerdings nicht betreffen.

Die Bürger der meisten postsowjetischen Staaten - mit Ausnahme der baltischen Länder sowie Georgiens - sind bis jetzt berechtigt, keinen Reisepass bei ihrer Einreise nach Russland vorzuweisen.

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