17:28 01 Oktober 2016
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    Moskau besorgt über mögliche C-Waffen-Einsätze in Syrien und im Irak

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    C-Waffen in Syrien (596)
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    Moskau ist über die Berichte der irakischen Behörden besorgt, laut denen auf dem Territorium des Landes illegale Al-Qaida-Werkstätten mit chemischen Waffen aufgedeckt worden sind, die im Irak und in Syrien eingesetzt werden sollten, teilt das russische Außenministerium am Dienstag auf seiner Webseite mit.

    Moskau ist über die Berichte der irakischen Behörden besorgt, laut denen auf dem Territorium des Landes illegale Al-Qaida-Werkstätten mit chemischen Waffen aufgedeckt worden sind, die im Irak und in Syrien eingesetzt werden sollten, teilt das russische Außenministerium am Dienstag auf seiner Webseite mit.
     
    „Die aus Bagdad kommenden Berichte bestätigen nur die zunehmend aktuelle Wachsamkeit angesichts der Versuche von Terroristen, in Syrien und im Irak Provokationen unter Einsatz von chemischen Kampfstoffen zu verüben, ohne vor dem Tod von unschuldigen Menschen Halt zu machen“, heißt es in der Mitteilung.
     
    Nach Angaben des russischen Außenministeriums haben „Terrororganisationen in Syrien, darunter Dschabhat An-Nusra“, Al-Qaida die Treue geschworen und mit diesem Terrornetzwerk sogar die Vereinigung „Islamischer Staat im Irak und in Syrien“ gebildet, die in den beiden Ländern agiere. Moskau begrüßt in diesem Zusammenhang die entschiedenen Maßnahmen der irakischen Regierung im Kampf gegen die Weiterverbreitung von chemischen Waffen sowie gegen die Aktivitäten von Al-Qaida und der mit dieser Organisation verbundenen Gruppen.
     
    „Wir sind überzeugt, dass ein effektiver Widerstand gegen diese Bedrohungen eine möglichst umfassende und aktive internationale Zusammenarbeit und eine qualitative Erhöhung der Koordinierung der gemeinsamen Bemühungen aller interessierten Seiten nachdrücklich erfordert“, wird unterstrichen.
     
    Der amtliche Sprecher des irakischen Verteidigungsministeriums, Mohammed al-Askari, hatte am 1. Juni mitgeteilt, dass die Geheimdienste des Landes drei illegale Werkstätten von Al-Qaida für die Herstellung von chemischen Waffen ausgehoben hätten. Neben chemischen Kampfstoffen, so Yperit, Sarin und neuroparalytischen Gasen, wurden in den Werkstätten auch diesbezügliche Trägermittel sichergestellt.

     
    Laut Al-Askari sollten die Giftgase nicht nur im Irak und in Syrien, sondern auch in den USA und in Westeuropa eingesetzt werden. Die irakischen Geheimdienste ermitteln zu den aufgedeckten C-Waffen-Produktionen.

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