09:41 09 Dezember 2019
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    Drogenfabrik Afghanistan: Putin warnt vor tragischen Folgen des Nato-Abzugs

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    Weltweite Drogengefahr nimmt zu (258)
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    Der geplante Abzug des internationalen Truppenkontingents aus Afghanistan kann laut dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu einem dramatischen Anstieg der Drogenproduktion in diesem Land führen.

    Der geplante Abzug des internationalen Truppenkontingents aus Afghanistan kann laut dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu einem dramatischen Anstieg der Drogenproduktion in diesem Land führen. 

    „Die Produktion und der Verkehr der afghanischen Opiate ist nicht nur für Russland und die angrenzenden Staaten ein Problem, sondern auch für Europa, die USA und Kanada", sagte Putin am Mittwoch auf der internationalen Anti-Drogen-Konferenz IDEC in Moskau.

    Laut UN-Angaben sind in Afghanistan tausende Drogenlabors tätig, so Putin weiter. Die Anbauflächen der Drogen seien allein im vergangenen Jahr um 18 Prozent auf 154 000 Hektar gewachsen.

    Afghanistan habe nicht genügend Ressourcen, um mit dem „Drogen-Business“ im Alleingang fertig zu werden, konstatierte der russische Präsident. Der 2014 anstehende Abzug der Nato-geführten Internationalen Schutztruppe ISAF könnte „zu sehr traurigen, wenn nicht tragischen Folgen“ führen. Russland ist laut Putin bereit, gemeinsam mit den EU-, den OVKS- und anderen Staaten weiter praktischer Schritte gegen die Drogenbedrohung zu unternehmen.

    An der IDEC-Konferenz (International Drug Enforcement Conference), die am Mittwoch in der russischen Hauptstadt eröffnet wurde und bis zum 7. Juni dauert, nehmen Leiter der Anti-Drogen-Behörden aus mehr als 120 Staaten teil.

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